MADE IN REHNA

vom Handwerk zum Kunstwerk

 

Ferienprojektwoche vom 18. - 22.07.2022

 

18. Juli - Kennlerntreffen am Kloster

Die Projektleiter Sybille Lorenz und Andreas Frenzel stellen das Programm der Ferienwoche vor. Es sind Besuche und Workshops in verschiedenen Werkstätten geplant. Die Schülerinnen und Schüler erzäheln von ihre handwerkliche Kentnissen, welches Handwerk sie interessiert, über Museen, die sie kennen und warum sie sich für das Projekt angemeldet haben. Danch erkundn sie gemeinsam mit das Klostermuseum. Reinhard Hoppe, Mitglied des Klosterveriens Rehna e.V., erläutert Bautechniken und Baumaterialien, die im Mittelalter verwendet und genutzt worden. Hier erleben die Schüler auch das Entstehen einer neuen Dauerausstellung.

19. Juli - Tischlerei Eigenstetter

Herr Eigenstetter führt die Schülerinnen durch die Werkstatt, erläutert die neuen Maschinen, vor allem wie der firmeneigenen Industrieroboter zum Einsatz kommt. Im Gespräch mit den Mitarbeitern erfahren die Teilnehemer , dass auch Mädchen den Beruf Tischlerin erlernen und wie viele verschiedene Produkte in der Werkstatt hergestellt werden.

20. Juli - Töpferei Mentz in Carlow

Die Teilnehmer besuchen die Töpferei Mentz im nahegelgenen Ort Carlow. Petra Mentz produziert Keramik mit vielen Gesichtern. Das Arbeiten mit Ton und das Drehen an der Töpferscheibe wird ausprobiert. Frau Mentz erläutert vom Alltag in ihrer Werkstatt, von Märkten und der Liebe zum Material Ton. Die hergestellten Objekte müssen für einige Woche in der Werkstatt trocknen.

21. Juli - Silberwerkstatt im Kontor Schwerin

Bei diesem Besuch in der Werkstatt der Schmuckdesigner Coco Radsack wird die Beziehung von Handwerk und Kunstwerk allen Schülern klar. Die Schüler sind begeistert von den Schmuckstücken, die Coco Radsack kreiert und produziert. Sie erzählt von Farben, Formen, wie sie ihre Inspirationen finden, wie viel Zeit es erfordert, bis am Ende ein Paar Ohrringe in Handarbeit hergestellt sind. Die Teilnehmer verstehen, wie viel Geschick und Ausdauer und Übung zu diesem Handwerk gehört, als sie selbst einen Slberring anfertigen. Zudem besuchen die Schülerinnen und Schüler die Ausstellung "Vom Trauern und Glücklichsein" im Kulturforum Schwerin.

22. Juli - Bildwelten

Unter Anleitung von Andreas Frenzel enstehen im Nonnengarten des Klosters großformatige Bilder. Musik ist das gewählte Thema, gemeinschaftliches Malen ein Experiment.

nach den Sommerferien

16. August - Metallbau Wroblewski

Herr Wroblewski führt die Schüler durch die Werkstatt, wo die Mitarbeiter und der Chef Uwe Wroblewski die verschiedenen Bereiche der Werkhalle zeigen und Produktionsabläufe erklären. Spannend wird es für alle, als Herr Wroblewski die Firmengeschichte erzählt, die 1881 begann and jeder ein Hufeisen am Feuer schmieden darf.

23. August - Töpferei Metz

Zurück in der Töpferei Mentz, wo die Gefäße mittlerweile getrocknet sind, werden die Objekte nun glasiert. Es entsehen Tassen, Figuren, Untersetzer, kleine Vasen und Schalen.

9. September - Filzen

In der Kreativwerkstatt Typisch Lorenz entscheiden sich die Teilönehmer dafür, die Technik des Filzens auszuprobieren. Unter Anleitung von Sybille Lorenz werden Seifenstücke eingefilzt. Außerdem werden Stoffarten besprochen, Zuschneiden mit Schnittmustern erläutert und Nähmaschinen ausprobiert.

18. September - Tag der Vereine & Tag des Dokumentarfilmes

Am Tag der Vereine stellen Vereine und Akteure aus der Region Rehna ihre Projekte vor. Aufführungen, Filme, Lesung und Podiumsdiskussionen standen auf dem Programm. Mehrere hundert Besucher flanierten an diesem Tag durch die Klosteranlage. Das Leporello wird im Klosterinnenhof fertiggestellt. Die Schülerinnen und Schüler stellten ihre Produkte aus und ihr Projekt vor.

22.September bis 31. Oktober

Die Ausstellung MADE IN REHNA ist im Atrium der Käthe Kollwitz Schule zu sehen.

29. September - Abschlusstreffen

In der Stadtbibliothek findet das lezte Treffen statt. Einige Teilnehmer erzählen vom Projet Dein Blick - Deine Stadt, das im letzten Jahr stattgefunden hat. "Die Einblicke in die Werkstätten waren spannend", darin sind sich alle einig.

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MADE IN REHNA

ein Projekt für Jugendliche zwischen 14 und 18 Jahre

 vom Handwerk zum Kunstwerk

 von Juli bis September 2022

 

Ein Projekt für Schüler, organisiert vom Klosterverein, von der Stadtbibliothek und der Schule Rehna bietet in Zusammenarbeit mit heimischen Betrieben und Unternehmen die Möglichkeit, regionales Handwerk kennenzulernen und auszuprobieren, Material zu bearbeiten, zu gestalten und zu formen. Unter dem Motto "Vom Handwerk zum Kunstwerk" können Jugendliche die Verbindung von Handwerk und Kunst erforschen. 

Sägen, schleifen, nähen, nageln, hämmern, häkeln - DIY ist seit Jahren im Trend. Mitmachen und Ausprobieren war das Thema der Projektwoche in den Sommerferien. Die Jugendlichen konnten im Rahmen der Projektwoche vom 18. bis zum 22. Juli erleben, wie ein Produkt entsteht vom Rohmaterial bis zum Gebrauchsgegenstand oder zum Kunstobjekt. und wie viele, kleine Arbeitsschritte dafür erforderlich sind. Die Tischlerei Eigenstetter, die Töpferei Menz in Carlow, das Kunstkontor Schwerin, Metallbau Wroblewski, die Kreativwerkstatt Rehna öffneten ihre Türen für die jungen Teilnehmer und führten durch ihre Werkstätten, erklärten ihr Handwerk und boten die Möglichkeit Holz zu bearbeiten, zu töpfern, zu glasieren, zu schmieden. Freies Gestalten war dann mit Pinsel und Farbe möglich. Entstanden ist am Ende des gemeinsamen kreativen Arbeitens ein Leporello.

Die Aufgaben erforderten Ausdauer, Geschicklichkeit, Präzision, Neugierde und die Begeisterung für die Arbeit mit verschiedenen Materialien, für Kunst und Ästhetik.

 

Informationen

bei Sybille Lorenz: 0160 98279945

und  in der Kloster- und Stadtinformation: 038872 / 527 65

 

sowie https://www.instagram.com/made_in_rehna/

 

 

 

Das Projekt wird gefördert durch:

 

 

  

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Fotoausstellung

Dein Blick - Deine Stadt

von Schülerinnen und Schülern aus Rehna

7. November bis 17. Dezember 2021

 

 

Seit Juni sind zwölf junge Stadtforscher/innen in Rehna unterwegs. Die Schüler/innen haben verschiedene Orte der Stadt erkundet, fotografiert und sich mit dem Thema Fotografie beschäftigt. Bei einer Projektfahrt in die Deichtorhallen in Hamburg erweiterten sie ihren Blick auf die aktuellen Werke bekannter Fotografen. Gemeinsame Aktivitäten, der Dialog und Museumsarbeit standen im Zentrum des Medienprojektes.

 

In einer Rehnaer Wanderausstellung zeigen die Teilnehmenden ihre Fotos und ihre Bilder.  Am 7. November wird die Ausstellung um 16 Uhr im Kreuzgang des Klosters eröffnet und dort von dienstags bis freitags bis zum 19. November zu sehen sein. Vom 22. November bis zum 3. Dezember ist sie dann im Atrium der Käthe Kollwitz Schule zu sehen und anschließend bis zum 17. Dezember in der Stadtbibliothek Rehna.

 

Dieses Projekt ist eine Kooperation des Klostervereins, der Stadtbibliothek und der Schule Rehna und wird gefördert durch den Deutschen Museumsbund e.V. im Rahmen von "Museum macht stark".

Malaktion zum Klosterfestival


Besuch der Fotoausstellung im PHOXXI der Deichtorhallen Hamburg


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LEADER-Förderung für die neue Dauerausstellung

"Prämonstratenserinnen in Mecklenburg"

 

Stefanie Knippenberg, stellvertrende LAG-Vorsitzende, überreicht dem Klosterverein am 12.05.2021 den Zuwendungsbescheid und die LEADER Tafel für die geplante Dauerausstellung im Kloster Rehna. Der Klosterverein Rehna freut sich sehr über die Förderung und auf die Umsetzung des Projektes, das von der Stadt Rehna und der Evangelisch-lutherischen Kirchendemeinde begleitet wird. Bürgermeister Hans Jochen Oldenburg und Pastor Andreas Ortlieb unterstützen das Vorhaben. Die kulturhistorische Ausstellung mit dem Titel "Prämonstratenserinnen in Mecklenburg" wird die Geschichte des einstigen Prämonstratenserinnen-Klosters  präsentieren. Die Verbindung zu anderen Prämonstratenser-Klöstern, die Lebenswelt der Rehnaer Frauenklostergemeinschaft und die Kunstwerke der Klosteranlage werden im Zentrum der Ausstellung stehen. Die wissenschaftliche Konzeption und die Gestaltung wird von Fachleuten übernommen.

 

Das Projekt wird von LEADER mit 172.100 Euro gefördert, sowie von der Ostdeutschen Sparkassenstiftung und dem Ministerium für Wissenschaft, Kultur und Bildung Mecklenburg-Vorpommern.

 


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Der Klosterverein entwickelt Audioführungen für einen Klosterrundgang und einen Stadtrundgang Rehna. Das Projekt wird gefördert durch:

 

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neue Räume im Kloster

gefördert durch:

 


Einbau der neuen Glastür

19. April 2021


Einbau neues Treppengeländer

April 2021


Anpassen des Spitzbogens

24. März 2021

Einbau der Fenster auf dem Adventssaalboden

17. Februar 2021

Sanierung des Ziegelfußbodens auf dem Adventssaalboden

 Februar 2021

Die Sanierung auf dem sogenannten Adventssaalboden ist abgeschlossen. Beschädigte Steine wurden denkmalgerecht ausgetauscht und Höhenunterschiede ausgeglichen. Die Fläche, die aus mittelalterlichen Ziegelsteinen und Steinen im Reichsformat besteht, wurde partiell saniert, so dass die Spuren der Jahrhunderte und die Ausbesserungen im Laufe der Zeit sichtbar erhalten wurden. dadurch ist der Adventssalboden in seiner Ursprünglichkeit zu erleben. Die Besucher können zukünftig einen Teil der Baugeschichte und einen Teil der Alltagsgeschichte auf dem Adventssaalboden erleben können. Zudem kann man von dort einen schönen Blick in den Nonnengarten genießen.

Während das Dach des Chorraumes der Kirche seit 2020 neu gedeckt wird, werden nun auch auf dem Dachboden des Kreuzganges Fenster eingebaut und der Fußboden saniert.

Das Projekt wird im Rahmen des Soforthilfeprogrammes für Heimatmuseen vom Deutschen Verband für Archäologie gefördert

Ein echter Rundgang entsteht

 Januar 2021

Ab 2021 werden im Kloster Rehna neue Räume zu erleben sein. Bisher führte der Weg für Besucher durch den erhaltenen Teil des Kreuzganges in die ehemalige Klosterkirche und anschließend wieder zurück. Durch den Einbau eines Glaselements mit Tür wird der letzte bisher ungenutzte Abschnitt des Kreuzganges für den Besucher zugänglich und dient zugleich als neuer Ausgang. In diesem Teil des Kreuzganges befand sich im 13. Jahrhundert das Südportal der einstigen romanische Ortskirche. Dieses Portal wurde später zugemauert, als im Zuge der Klostergründung der Kreuzgang angebaut wurde. Es war der erste Schritt vieler Veränderungen an der ersten Rehnaer Backsteinkirche, die Stück für Stück über 150 Jahre zur gotischen Klosterkirche umgestaltet wurde.

Die Baugeschichte lässt sich ebenfalls sehr eindrücklich auf dem Dachboden des Kreuzganges nachvollziehen. Hier ist der Schmuckfries der einstigen romanischen Kirche erhalten. Wiederentdeckt wurden mittelalterliche Darstellungen der heiligen Barbara und der heiligen Dorothea in einer Fensterlaibung eines ehemaligen Südfensters. Zu Klosterzeiten nutzen die Ordensschwestern den Dachboden als Zugang zur Nonnenempore in  der Kirche. Der heute zugemauerte Durchgang mit dem Weihwasserbecken ist Zeugnis der alltäglichen Rituale der Rehnaer Nonnen wie sie über annähernd 300 Jahre an diesem Ort praktiziert wurden.

 

Kunstschätze des Klosters Rehna

Die Sparkassenorganisation fördert großartige Projekte in Schönberg, Rehna und Gadebusch Details