Der Klosterverein entwickelt Audioführungen für einen Klosterrundgang und einen Stadtrundgang Rehna. Das Projekt wird gefördert durch:

 

neue Räume im Kloster

gefördert durch:

 

Einbau neues Treppengeländer

April 2021


Anpassen des Spitzbogens

24. März 2021

Einbau der Fenster auf dem Adventssaalboden

17. Februar 2021

Sanierung des Ziegelfußbodens auf dem Adventssaalboden

 Februar 2021

Die Sanierung auf dem sogenannten Adventssaalboden ist abgeschlossen. Beschädigte Steine wurden denkmalgerecht ausgetauscht und Höhenunterschiede ausgeglichen. Die Fläche, die aus mittelalterlichen Ziegelsteinen und Steinen im Reichsformat besteht, wurde partiell saniert, so dass die Spuren der Jahrhunderte und die Ausbesserungen im Laufe der Zeit sichtbar erhalten wurden. dadurch ist der Adventssalboden in seiner Ursprünglichkeit zu erleben. Die Besucher können zukünftig einen Teil der Baugeschichte und einen Teil der Alltagsgeschichte auf dem Adventssaalboden erleben können. Zudem kann man von dort einen schönen Blick in den Nonnengarten genießen.

Während das Dach des Chorraumes der Kirche seit 2020 neu gedeckt wird, werden nun auch auf dem Dachboden des Kreuzganges Fenster eingebaut und der Fußboden saniert.

Das Projekt wird im Rahmen des Soforthilfeprogrammes für Heimatmuseen vom Deutschen Verband für Archäologie gefördert

Ein echter Rundgang entsteht

 Januar 2021

Ab 2021 werden im Kloster Rehna neue Räume zu erleben sein. Bisher führte der Weg für Besucher durch den erhaltenen Teil des Kreuzganges in die ehemalige Klosterkirche und anschließend wieder zurück. Durch den Einbau eines Glaselements mit Tür wird der letzte bisher ungenutzte Abschnitt des Kreuzganges für den Besucher zugänglich und dient zugleich als neuer Ausgang. In diesem Teil des Kreuzganges befand sich im 13. Jahrhundert das Südportal der einstigen romanische Ortskirche. Dieses Portal wurde später zugemauert, als im Zuge der Klostergründung der Kreuzgang angebaut wurde. Es war der erste Schritt vieler Veränderungen an der ersten Rehnaer Backsteinkirche, die Stück für Stück über 150 Jahre zur gotischen Klosterkirche umgestaltet wurde.

Die Baugeschichte lässt sich ebenfalls sehr eindrücklich auf dem Dachboden des Kreuzganges nachvollziehen. Hier ist der Schmuckfries der einstigen romanischen Kirche erhalten. Wiederentdeckt wurden mittelalterliche Darstellungen der heiligen Barbara und der heiligen Dorothea in einer Fensterlaibung eines ehemaligen Südfensters. Zu Klosterzeiten nutzen die Ordensschwestern den Dachboden als Zugang zur Nonnenempore in  der Kirche. Der heute zugemauerte Durchgang mit dem Weihwasserbecken ist Zeugnis der alltäglichen Rituale der Rehnaer Nonnen wie sie über annähernd 300 Jahre an diesem Ort praktiziert wurden.

 

Kunstschätze des Klosters Rehna

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