in corpora

 Kunstausstellung von Isabella Trybula

 

14.05. - 25.06.2023

 in den Kunsträumen im Kloster Rehna

 

Die Bildhauerin und Zeichnerin Isabella Trybula verortet sich an der Schnittstelle zwischen bildender und performativer Kunst. Das Gros ihrer Arbeiten für die Ausstellung IN CORPORA ist im Zusammenhang mit dem interdisziplinären Langzeit-Projekt der Corporeal-I-Density entstanden. Über mehrere Jahre zeichnete sie auf Festivals für postmodernen Tanz und Improvisation, wo sie ebenso selbst performte. Sowohl die Pinselzeichnungen auf Japanpapier, als auch kleinformatige Rohrfederskizzen oder groß ausgeführte Graphit- und Kohleblätter - die Papierarbeiten von Isabella Trybula zeigen immer die Unmittelbarkeit ihres Sujets. Ausgewählte Plastiken und Objekte treten mit den Papierarbeiten in einen Dialog.

 

 

 

 

Vernissage am 14. Mai um 16 Uhr
Einführung: Annekathrin Siems (Künstlerbund Mecklenburg und Vorpommern e.V.)
Musik: Karin Liersch (Cello und Gesang)
 Tanzimprovisation mit Lotte Grohe, Annette Kahleyss, Cornelia Zell, Astrid Schröder und

Marie Runge

 

Die Reihe REHNA KUNST wird im Rahmen des Programmes "Re-Start Lebendige Innenstädte" durch das Land Mecklenburg-Vorpommern gefördert.

Sophia von Mecklenburg vs Wallenstein - RELOADED.  

 

Kunstausstellung von Julia Theek

 

02.07. – 27.08.2023

in den Kunsträumen Kloster Rehna

 

Die Künstlerin Julia Theek interpretiert die Konfrontation der Herzogin und des Heerführers mit neuem Blick und Techniken wie Airbrush und Upcycling. Die Herzogin Sophia von Mecklenburg reformierte Lübz und Rehna, für die sie zuständig war, nachdem sie als 23jährige Witwe Schwerin verlassen musste. Ihre Söhne wurden als Herzöge 1628 durch Wallenstein ersetzt. Der Usurpator kannte Sophias Rolle im Widerstand und hatte dennoch Gründe, sie nicht zu vertreiben....

 

Hier finden Sie einen Einblick in die Ausstellung.

 

1966 in Potsdam geboren, erlernte Julia Theek schon seit dem Vorschulalter von ihrem Großvater, dem Maler und Kunst-Dozenten Pau August, klassische Kunsttechniken wie Aquarell und Linolschnitt. Sie studierte Ästhetik, Kunst und Medienwissenschaften an der Humboldt-Universität. Nach Ausstellungen in Potsdam und Berlin erarbeitete Julia Theek Musikvideos und Kunstdokumentationen für verschiedene TV- und Rundfunkformate. Mit Streetart-Graffiti kehrte sie zur Malerei zurück und entwickelte unter handwerklicher Anleitung von Motorraddesignern ihre eigene Airbrush-Technik für einen Zyklus mit Palästen und Ruinen für die Videoinstallation „European – Visual Strom II“. von 1999 bis 2009 übernahm sie die Projektleitung der „Potsdamer Schlössernacht“ für die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten. 2010 und 2019 entstand die Reihe „Gated Communities“.

 

An immer neuen Orten in anderen Kollaborationen zu wirken interessiert die Künstlerin mehr als der Markt. Schon zu DDR-Zeiten organisierte sie Kunstevents genauso gerne wie sie an anderen selbst teilnahm. 2008 organisierte sie eine Kunstauktion zur Restaurierung der Minerva vom Theaterflügel des Potsdamer Stadtschlosses, 2012 – 2019 die Sommerakademie „Lübzer Kunstspeicher„, 2014 ein deutsch – italienisches Streetartevent, gründete 2021 die „Circular Art Society e.V.“ und initiierte den Upcycling-Kunstpreis. Sie stellte in Italien, Spanien, Polen und Frankreich aus und ist in namhaften öffentlichen und privaten Sammlungen vertreten.

 

Weiterführende Informationen zur Künstlerin:

www.julia-theek.de

 

Die Reihe REHNA KUNST wird im Rahmen des Programmes "Re-Start Lebendige Innenstädte M-V" durch das Land Mecklenburg-Vorpommern gefördert.

 

 

 

Poesie des Augenblicks

 

Kunstausstellung von Herbert W.H. Hundrich

eine Transformation der im März 2023

im Kunstraum St. Georgen in Wismar gezeigten Ausstellung

 

03.09. - 31.10.2023

im Kloster Rehna

 

 

"Wovon sollen wir träumen - im Krieg, wenn nicht vom Frieden?

 Wofür sollen wir kämpfen, im Krieg - wenn nicht vom Frieden?

 Und wofür? Lohnt es sich zu sterben? Wenn nicht für Frieden, für die Freiheit und die sozile Gerechtigkeit.

Und? Und wofür lohnt es sich zu leben? Wenn nicht für den Frieden auf Erden, um dieses biblische Wort zu verwenden, für die Freiheit und die soziale Gerechtigkeit.

 Freiheit, Gleichheit, Menschlichkeit, diese leicht veränderten, jetzt zeitgemäßen Worte, waren die Grundlage der Französischen Revolution." Herbert H.W. Hundrich

 

Dieses Ausstellungsprojekt besteht aus verschiedenen Themen, die kapitelähnlich strukturiert und mit unterschiedlichen Techniken erarbeitet sind: Malerei, Zeichnung, Objekt, Skulptur, Inszenierung, Licht und Film. Am 3. März fand die Eröffnung des Ausstellungsprojektes im Kunstraum St. Georgen in Wismar statt, zum Klosterfestival im Juni transformierte Herbert Hundrich einen Teil der Installation für die Rehnaer Kirche und erweitert nun die gesamte Ausstellung in den Kunsträumen des Klosters.

Herbert Hundrich lebte in Frankreich und Spanien und ist seit 2007 in Mecklenburg-Vorpommern ansässig. Seine Arbeiten werden weltweit gezeigt, unter anderem auf der Architektur-Biennale in Venedig.