2. Informationsversammlung zur Gründung des Kulturlandes WM zwischen Domen, Schlössern und Klöstern

am 8. April 2016 um 19.00 Uhr im Gerichtssaal  des Klosters

Wir möchten zu ersten konkreten Beschlüssen kommen, um die ersten Schritte in die gewünschte Entwicklungsrichtung zu gehen.

Es geht um den Namen, das Logo, um Ziele und die entsprechenden Wege.


http://www.svz.de/lokales/gadebusch-rehnaer-zeitung/klosterverein-setzt-auf-die-kunst-id12866216.html

 

(Diese zweite Fassung der Erläuterung unseres Vorhabens entsteht als Ergebnis der ersten Versammlung interessierter Personen am 26. Februar 2016 im Kloster Rehna mit ausgiebiger Diskussion einzelner Punkte um einen ersten konkreten Schritt festzuschreiben. In der Zeit bis heute haben wir dieses Konzept außerdem im Kulturrat des Landkreises NWM, der Versammlung der Mecklenburger AnStiftung in Schwerin und anderen Institutionen erläutert und besprochen.)

 

Eingerahmt zwischen großen Seen und weiten Wäldern liegt die sanft-hüglige Landschaft West-Mecklenburgs. Es ist gut zu verstehen, warum Heinrich der Löwe im 12. Jahrhundert ausgerechnet diese Region als seine, wahrscheinlich herzallerliebste, Landschaft ausgesucht und mit 3 Domen ausgestattet hat. In der Folge kamen einige Klöster und Schlösser hinzu.                            

Und genau hier, zwischen den Domstädten Lübeck, Schwerin und Ratzeburg sowie den benachbarten Schlössern und Klöstern, gibt es einen Schatz, oder sollten wir besser sagen, einen ungeschliffenen Diamanten. Zahlreiche Künstler aller Sparten haben sich in den letzten Jahren aus Ost und West hier angesiedelt und sind aktiv geworden. In vielen Orten entstanden Musikreihen mit den schönsten Programmen, vielfältig, originell, klassisch und populär. Museen machen ihre Themen sichtbar und bewusst. Und nicht zuletzt wurden mit den Pilger- und Wanderwegen Verbindungen geschaffen, die die Gäste aus den Städten in die Natur der ländlichen Regionen locken. Was aber auffällt ist, dass alle touristischen Regionen einen Natur- oder Landschaftsbezug haben, wie z.B. der Naturpark Lauenburgische Seen, Schweriner Seenland, Ostseeküste oder das Biosphärenreservat Schaalsee.          

           

Der vielfältige Bereich der Kultur birgt aber so viel mehr Potenzial , dass die Zeit gekommen ist, diese unendlichen Möglichkeiten auch wahrzunehmen, also den Diamanten  nicht nur in den Hand zu halten, sondern ihn auch zu schleifen und die Schönheit unseren Mitbewohnern in der Region und den zukünftigen Gästen in der Ferne bewusst zu machen. Das kann nicht gegen den Naturbezug, sondern ganz im Gegenteil nur in Zusammenarbeit als Bereicherung der bisherigen Themen und Regionen geschehen.

 

Hier ein stärkeres Bewusstsein für das heute schon vorhandene Kulturpotenzial zu schaffen, ist natürlich zuerst die Aufgabe der Kulturschaffenden selber. Um jedoch die Kultur nicht für alle Zeiten am Tropf der öffentlichen Hand festzuschreiben, ist die Zusammenarbeit mit der Wirtschaft unbedingt erforderlich.

 

„Kultur als Grundlage einer wirtschaftlichen Entwicklung“

Unter dieser Überschrift könnten wir uns eine weitere positive Entwicklung unseres ländlichen Raumes gut vorstellen, haben wir doch in der Vergangenheit bereits durch die Zusammenarbeit von Institutionen aus Kultur und Wirtschaft gute Beispiele vorzuweisen. Um eine gute und eindeutige Grundlage für die Entwicklung geeigneter

                                             

Ziele und Wege zu haben, schlage ich die Annahme von Werten für diese neue Gemeinschaft vor

„Kulturbewusstsein, Ideenreichtum, Weltoffenheit, Unternehmermut und Kaufmannsgeist“

 

Auf dieser Grundlage gilt es, Ziele zu benennen, die die Kultur und die Wirtschaft unterstützen können.

 

Welche Ziele könnten es sein?                                                                                                             

Das muss natürlich die Diskussion ergeben, aber hier einmal ein paar Beispiele möglicher Ziele:                                                                                           

·        Die Ausübung der Kunst, der Musik und anderer kultureller Möglichkeiten zu unterstützen

·        Förderung touristischer Strukturen

·        Gemeinsamkeiten mit der Wirtschaft entwickeln

·        Die Kultur als Grundlage wirtschaftlicher Entwicklung der Kommunalpolitik näher bringen.

·        Gemeinsame Werbung in unterschiedlichsten Möglichkeiten.

 

Die ersten Schritte auf dem Weg zu diesen Zielen wären:

·        Eine Bestandsanalyse der kulturellen Aktionen in unserer Region

·        Das Kennenlernen der Akteure untereinander

·        Die Einrichtung einer gemeinsamen Internetplattform

·        Die Gestaltung einer gemeinsamen Werbung. Das muss nicht immer alle Partner betreffen, auch kleinere Werbegruppen    

        können sich bilden, wie auch schon geschehen.

·        Gemeinsame Kulturveranstaltungen für die Region

·        Die Verbreitung unseres Namens als Untertitel „Kulturland zwischen…….

·        Und letztendlich die Schaffung einer Qualitätsregion für Kultur und Tourismus

 

Die Organisation all dieser Schritte könnte so aussehen:

·        Der Klosterverein Rehna e.V. bietet seine Struktur an, um die Koordination  der Bestandserhebungen und anderer

        ehrenamtlicher Arbeiten zu übernehmen.

·        Er tritt als Juristische Person auf, um öffentliche Zuschüsse zu beantragen, zu empfangen, zu verwalten und abzurechnen.

·        Die Mitglieder dieser Gemeinschaft tragen erste notwendige Sachausgaben mit einer Jahresumlage in Höhe von 30,- €, bzw.

        50,- € pro Institution, sofern sie nicht schon Mitglied im Klosterverein sind.

·        Es wird ein Beirat mit einem oder zwei Sprechern gewählt.

·        Zu einem späteren Zeitpunkt wird die Gründung einer eigenständigen Struktur oder der Anschluss an andere Fachverbände

        angestrebt.

 

Rehna, den 25. März 2016

Klosterverein Rehna

 


Beteiligte Personen, Firmen und andere Institutionen:

 

1.     Klosterverein Rehna e.V., Kirchplatz 1a, 19217 Rehna

Museum, Konzerte, Kunstausstellungen

2.     Grenzhus Schlagsdorf, Neubauernweg 1, 19217 Schlagsdorf

Museum, Ausstellungen, politische Bildung

3.     Gläserne Molkerei Dechow, Meiereiweg 1, 19217 Dechow

Kunstausstellungen, Meiereiladen

4.     Verein für Handwerk und Handel, Gletzower Straße 14, 19217 Rehna

5.     Storchenhof-Ciconia, Dorfstraße 8, 19217 Nesow

Übernachtungen, Konzerte, Kabarett

6.     Kunstgruppe „Malerei am Kloster“, Kirchplatz 1a, 19217 Rehna

Seminare für Malerei und andere Kunst

7.     Gästehaus 22 am Klostergarten, Mühlenstraße 22, 19217 Rehna

8.     Kloster-Cafe, Mühlenstraße 10, 19217 Rehna

Kunst, Konzerte

9.     Pension Renate Klein, Am Markt 6, 19217 Rehna

10.   Hotel Stadt Hamburg, Am Markt 5, 19217 Rehna

11.     Volkskundemuseum in Schönberg, An der Kirche 8/9, 23923 Schönberg

Museum, Ausstellungen

12.   Olivia Althaus-Apmann, Alte Dorfstraße 19, 19217 Thandorf

Kunst und Modedesign

13.   Atelier Martina Kriedel, Baumstraße 15, 19230 Zapel

Malerei, plastische Kunst, Ausstellungen, Theater

14.   Festspiele-Wismar, Frank Markwardt, Lübsche Straße 95, 23966 Wismar

Konzerte

15.   Förderverein der Petrikirche zu Demern e.V.,                                            

Karin Homann, Moorkoppel 2, 19217 Schaddingsdorf

Kunst, Konzerte

16.   Hotel Christinenhof, Klaus Leuchtemann, Güstow 3b, 19295 Gadebusch

17.   Hotel Gut Saunstorf, Am Gutspark 1, 23996 Saunstorf

Kunst, Meditation

18.   Atelier Renate U. Schürmeyer, Hauptstraße 2a,  23936 Jeese

Kunst, Ausstellungen

19.   Cafe-Restaurant „Hof Alte Zeiten“, Norbert Koop, Hauptstraße 28,

23923 Schattin, Erlebnisscheune, Ausstellungen, Konzerte

20.  Reiseunternehmen Andreas Groß, Bülower S