Rückschau 2015

"Unsere Vorsätze sollen nie ins Allgemeine gehen, sondern sie müssen immer auf etwas Bestimmtes gerichtet und vor allem gegen das, was am meisten im Wege liegt." (Thomas von Kempen)

Das ist das Motto des neuen Jahres, liebe Klostervereinsmitglieder. Wir wünschen Euch/Ihnen allen Gesundheit, Tatkraft und viel Freud weiterhin am gemeinsamen Tun für die Entwicklung von Tourismus und Kultur am Kloster Rehna.

 

Was hat sich 2015 getan?

Januar

 

 

 

 

Februar

 

 

 

 

 

März

 

April

 

Mai

Juni

 

 

 

 

September

 

November

Dank unseres neuen Mitglieds Anja Holm haben wir eine neue Internetseite erstellt, die auch von Anja gepflegt wird. Auf Facebook sind wir nun auch. Ihr neueröffnetes Gästehaus22 konnte Ende des Jahres eine ganz erfreuliche Bilanz ziehen. Wieder eine Bereicherung für Rehna.

Beim Neujahrsempfang der Stadt erhielt Burkhard die Ehrennadel der Stadt Rehna: Wir waren alle überrascht und erwarten ab nun ein verständnisvolleres Miteinander.

"Steinreich" - das Thema des Weltgästeführertages bot Simone Jürß und Martin Reininghaus viel Stoff zum Aspekt des Bauens am Kloster. Für die vielen interessierten Gäste ist auch das Kaffeetrinken danach eine liebgewonnene Einrichtung geworden. 

Unter der Leitung von Andreas Frenzel nahm eine Theaterwerkstatt für Schüler seine Arbeit auf. Leider wurde das Projekt mangels nachhaltigem Interesse im herbst beendet. Die gleichzeitig ins Leben gerufene Papierwerkstatt für Erwachsene ist bis heute aktiv und kann gernen noch Kreative aufnehmen.

Im März besichtigten Vereinsmitglieder die vorbildlich sanierte Gadebuscher Kirche. Auch dort treiben rührige Menschen die Entwicklung tüchtig voran.

Auch als Filmort für einen Krimi eignet sich das Kloster hervorragend. Am 23.12. konnte man das Ergebnis in einer Folge der SOKO Wismar erleben: Ein bisschen zusätzliches Geld hat uns der Dreh auch noch in die Kasse gespült.

Nach Sinti-Swing im Februar eröffnete das Lübecker Gitarrenorchester die sommerlichen Musikveranstaltungen.

Aus dem Klosterfest wurde das Klosterfestival, eine erfolgreiche Erweiterung in Richtung mehr Theater mit viel verschiedenen Musikrichtungen sowieso. Auch die witzigen Ausstellungsobjekte von Renate Hille waren eine Bereicherung. Gefühlt das schönste Fest bisher und außerdem wie vor 2 Jahren auch mit einem Überschuss von ca. 10.000,-€.

Alle anderen Konzerte im Nonnengarten von Juni bis August waren interessant und abwechslungsreich; die Besucherzahlen sind noch steigerungsfähig. Das Konzert mit Angelika Milster im Dezember war mit ca. 500 Gästen gut besucht.

Wir durften 20 Jahre AHG Klinik (Suchtklinik in Parber) mitfeiern. Sie gestaltet jährlich eine Weiterbildung in den Räumen des Klosters, wir betreuen Jugendliche in Praktika.

November bedeutet Gestaltung des Kreuzganges zum Martensmann-Fest, das auf Grund seiner langen historischen Bedeutung als immaterielles Kulturgut aufgenommen werden könnte. Den Antrag dazu stellt der Landkreis NWM. Die Mitarbeit in den bereits bekannten Netzwerken läuft weiter. Neu hinzugekommen ist im November die Gründung eines Kulturrates von NWM, der kulturelle Aktivitäten mehr vernetzen und unterstützen will, gegebenfalls auch finanziell.

 


Unser tägliches Hauptgeschäft bleibt nach wie vor die Gästebetreuung, individuell, als auch in Gruppen. Fazit: es kamen 2015 mit ca. 23.00 Gästen wieder mehr Besucher als 2014. Dieses und die zahlreichen Veranstaltungen meistern wir nur durch die große Einsatzbereitschaft unserer Mitglieder. Wir können nicht genug Danke sagen! Eine große Unterstützung und Bereicherung waren auch motivierte junge Menschen, die in unserer Information ein Praktikum absolvierten, so Antje Reinhold, Leonie Homann und Tom Nachtigall. 

 

Eine neue große Herausforderung für die nächste Zeit wird der Bau der neuen Empfangshalle sein. Dieses Gebäude soll die Verbindung zwischen der heutigen Information, dem Gästerefektorium und dem Kreuzgang herstellen. Diese Zusammenführung ist notwendig, um auch in Zukunft die gestiegenen Anforderungen an einen professionellen Klosterbetrieb mit möglichst geringem Personalaufwand zu gewährleisten. Die Kosten dafür liegen bei 420.000,-€. Da es nur noch kurze Zeit Zuschüsse bis zu 80, oder sogar 90% gibt, sollten wir diese Chance unbedingt wahrnehmen. Noch sind letzte Grundstücksfragen zu klären. Die vorbereitenden Arbeiten wie archäologischen Untersuchungen des Baugrundes und die Planung sollten schon 2016 stattfinden. Nach bisherigen Informationen wird das auch nach Antragstellung und Befürwortung durch die  LAG möglich sein. Für diese Arbeiten haben wir bereits eine Rückstellung von 15.000,-€ gemacht. 

 

Außerdem wollen wir mit anderen Kulturträgern aus unserer Region versuchen, ein "Kulturland zwischen Domen und Klöstern" zu gründen. Unser Gebiet zwischen den Domstädten Heinrichs des Löwen, nämlich Schwerin, Lübeck und Ratzeburg ist reich an Kulturinitiativen. Diese Möglichkeiten stärker, und vor allem gemeinsam, herauszustellen haben wir uns für dieses Jahr vorgenommen. Hier könnt Ihr mehr darüber erfahren. Wir wollen in Zukunft gerne in kürzeren Abständen über unsere Aktivitäten Bericht geben. 

 


Rückschau 2014

23. Febr.  


13. März

9. Mai

14. Mai

18. Mai


Mai - Sept.

Mai - Aug.


März / April 



14. Sept.


8. Nov. 



22. Nov. 



27. Nov.  

Ein erfolgreicher, gut besuchter Weltgäste-Führertag unter dem Thema "Feuer und Flamme" wurde von Simone Jürß und Martin Reininghaus gestaltet.

Kinoabend mit "Pouletta"

Viele Vereinsmitglieder haben an dieser interessanten Weiterbildungsfahrt nach Stralsund teilgenommen.

3. Klostertag der Klinik Parber (Weiterbildung der Klinikmitarbeiter)

Offizielle Einweihung des nördlichen Kreuzganges mit einer Kaffeetafel als Dank für die vielen ehrenamtlichen Helfer, besonders Fachmann Günter Baumgart.

verschiedene Ausstellungen im Kreuzgang. 

Es fanden 5 Konzerte im Rahmen "Musik & Theater" im Nonnengarten und in der Klosterkirche statt. Herausragend der "Jahrmarkt der Sensationen" der Festspiele MV.

Der Klostergarten wurde ergänzt durch gepflasterte Wege in den 4 Themengärten. Diese Maßnahme wurde zur Erleichterung der Pflege und zur klaren Abgrenzung der Pflanzen getätigt. 10 m³ Humus wurden ebenfalls überall aufgetragen.

Der Tag des offenen Denkmals mit dem Thema "Farbe" wurde von den Besuchern aus nah und fern mit großem Interesse wahrgenommen

Mit den vielfältigen Angeboten im Kreuzgang leistet der Klosterverein einen wichtigen Beitrag zum Martensmann - Fest. Wie immer tragen wir ein Drittel der Kosten für die Musik im Kreuzgang. Der von den Vereinsmitgliedern erwirtschaftete Überschuss fließt in die Unterhaltung des Klosterbetriebes.

Einige Mitglieder des Vereins besuchten das neu gestaltete Kulturhistorische Museum im Kloster zum Heiligen Kreuz in Rostock. Wir wollten uns fürr die Gestaltung der eigenen Klosterräume Anregungen holen, die auch ohne großen finanziellen Aufwand umgesetzt werden können. (Präsentation der Ausstellungsstücke, Farbgestaltung etc.)

Spontan gastierte der Lucia-Mädchenchor aus Amal, Partnerstadt von GDB, in der Klosterkirche. Die Zuschauer waren begeistert, die schwedische Delegation ebenfalls.


 

Unerlässlich bleibt die aktive Mitarbeit in den verschiedenen Netzwerken, ohne die die eigene Entwicklung nicht möglich ist. So zum Beispiel:

1. Veranstaltungen und Weiterbildungen, organisiert von der Biosphäre Schaalsee. Neue Kontakte werden geknüpft, alte gepflegt, Informationen fließen, Gedankenaustausch findet statt.

2. Aktive Mitarbeit im Vorstand der AG Klöster in MV

3. Mitarbeit im Verein Sagen- und Märchenstraße. Zweimal waren wir mit Mönch Ernestus und Kunigunde in die thematische Märchenreise mit Kofahl-Busreisen, Rostock, eingebunden. Das Angebot war neu, wurde von den Gästen gut angenommen und wird 2015 weitergeführt.

 

Die Gruppenführungen konnten gesteigert werden, ebenso die bezahlenden Tagesgäste.

Viele hier ungenannte alltägliche Leistungen runden die Aktivitäten des Vereins um die Klosteranlage ab.