Ausstellungen 2019

Verrückt nach Kino - ein Heimatfilm von Carmen Blazejewski und Andreas Höntsch

20.06.2019, 19.30 Uhr

Im Rahmen der derzeitigen Ausstellung von Künstlerinnen, die in der Vereinigung GEDOK zusammenarbeiten, wird am 20 Juli um 19.30 Uhr im Gerichtssaal des Kloster Rehna der Film „Verrückt nach Kino“ gezeigt.

Carmen Blazejewski ist Mitglied der GEDOK. Sie und ihr Mann Andreas Höntsch kommen aus Sachsen und leben seit 25 Jahren in Mecklenburg. Es ist ihre neue Heimat geworden, weil sie hier Filme machen konnten, aus denen mehr wird als ein üblicher Kinobesuch; denn Heimat ist ein Ort, an dem wir Aufnahme und Austausch finden, an dem wir gebraucht werden und unseren Träumen nahe sind. „Verrückt nach Kino“ ist eine Hommage an ein wunderschönes und immer noch abenteuerliches Land und an Menschen, die ganz auf sich gestellt selbst in den entlegensten Gebieten kulturelle Orte schaffen und Kino zu einem Stück Heimat machen. Organisiert sind sie im Landesverband Filmkommunikation. Und der ist ein Abenteuer für sich.

Carmen Blezejewski zeichnet verantwortlich für Buch, Regie, Montage und Kommentar in diesem Film. Sie wird anwesend sein und lädt die Besucher im Anschluss an den Film zu einem Gedankenaustausch ein.

Zur Besichtigung der Ausstellung ist das Kloster zusätzlich in der Zeit von 18.30 – 19.30 Uhr geöffnet.

Es wird kein Eintrittsgeld erhoben, aber über eine Spende freut sich der Veranstalter.

06.07.-23.08.2019

IM DICKICHT - Eine Gemeinschaftsausstellung von Künstlerinnen der GEDOK M-V

 

Die GEDOK M-V ist eine von 23 Regionalgruppen der GEDOK, dem europaweit größten Netzwerk für Künstlerinnen aller Sparten. Die GEDOK fördert das künstlerische Schaffen ihrer Mitglieder besonders im Kontext grenz- und

spartenüberschreitender Tendenzen der Gegenwartskunst.

Die GEDOK M-V zeigt Malerei, Grafik, Skulptur, Installation, Textiles, Schmuck, Glaskunst, Fotografie und lädt zu Lesung, Konzert und einer Filmvorführung.

 

www.gedok-mv.de   

 


24.08-30.09.2019

Ausstellung: Britta Matthies, Horst Wendt

 

Britta Matthies:

Was soll ich schreiben über meine Arbeit? Ich arbeite. Ich zeichne, male, setze um, was ich sah, was ich wahr-nahm, in Bilder: Radierungen vornehmlich, in letzter Zeit – wieder – Holzschnitte, und immer wieder der Drang, Farbe auf die Fläche zu bringen. Mich reizen Stimmungen, Licht und Schatten, Formen. Obwohl für mich Landschaften bislang am häufigsten zum Anlass künstlerischer Auseinandersetzung wurden, sehe ich mich nicht als „Landschaftsmalerin“. Landschaft ohne den Menschen gibt es nicht, zumindest nicht in Mitteleuropa, überall hat er gewirkt, ist seine Anwesenheit zu spüren. In meinen Bildern erfährt diese Landschaft eine erneute Umsetzung, eine Neu-Gestaltung. Ich versuche, das, was ich wahrgenommen habe, für andere erfahrbar zu machen, Hinsehen anzuregen, Auseinander­setzung. Und auch Festhalten.

Die menschliche Figur trat dabei nur am Rande in meinen Bildern in Erscheinung; konfrontiert mit dem Gefühl zunehmender Entfremdung rückt sie jedoch in den Mittelpunkt, wird bevorzugter Gestaltungsanlass.

Horst Wendt nutzt für seine Arbeiten unterschiedliche Holzarten. In seinen Werken zeigt er abstrakte Darstellungen, die ohne etwas Bestimmtes aussagen zu sollen sich dem Urteil des Form - und Farbempfinden nicht zuletzt der Fantasie des jeweiligen Betrachters stellen. Grundsätzlich gilt das auch für die Kreuzdarstellung, wobei das Kreuz in

unserem Kulturkreis als Symbol des Christentums gilt.